Kategorie: Computer und Internet


  • Und so jemand regiert uns

    Und entscheidet über Onlinedurchsuchungen von Computern und Internetüberwachung.

    Politiker zum Thema Computer und Internet (Video aus dem ARD Morgenmagazin)

    Frage an Herrn Ströbele (Der, das sei ihm hoch angerechnet, vernünftige Meinungen zum Thema Überwachung vertritt.):

    „Haben Sie einen Computer?“

    Antwort: „Ja. Leider ja.“

    Und im Internet war er auch schon ein- oder zweimal.

    Die anderen sind auch nicht schlauer.

    Ergänzung, 2. Juli:

    Das habe ich mir zu einfach und zu populistisch gemacht.

    Ein Politiker muss nicht selbst im Internet unterwegs sein, er muss nicht einmal einen Computer bedienen können.

    Ein Politiker muss in ein Thema einarbeiten können. Er muss die Folgen seiner Entscheidungen einordnen können. Und er muss neue Entwicklungen nach seinen politischen Überzeugungen bewerten, für die ihn seine Wähler gewählt haben.

    Herr Ströbele ist ein vorbildlicher Politiker. Er hat keine Ahnung von Computern und Internet, will auch nichts darüber lernen. Er weiß, dass Überwachung gegen Bürgerrechte verstößt. Ob die Regierung Briefe öffnet oder E-Mails überwacht, ist egal. Dass hat Herr Ströbele verstanden. Und für einen Politiker reicht das.

    Die anderen Politiker sind vielleicht nicht dümmer. Sie haben nur andere Grundsätze. Herr Schäuble oder Herr Wiefelspütz wollten vielleicht immer schon jeden Bürger ausforschen. Und sie haben begriffen: Jetzt haben sie die Möglichkeit dazu. Für die Details sind andere zuständig. Auch sie verstehen ihr Handwerk. Und sie sind leider auch gewählt. Und in zwei Jahren können wir Politiker mit unseren Grundsätzen wählen.


  • Och nö

    Geht das jetzt auch schon unter Linux los? „Registry säubern“?

    The other day I stumbled upon this neat tool that helps cleanup your GConf registry, called GConf Cleaner.


  • Feisty Fawn ist draußen

    Herzlichen Glückwunsch an das Ubuntu-Team! Feisty Fawn ist pünklich erschienen, auch wenn es zunächst nach einer Verzögerung aussah, denn der angekündigte Release Candidate sollte erst später erscheinen und erschien dann gar nicht mehr. Stattdessen jetzt die Vollversion direkt nach der letzten Beta.

    Dies könnte die erfolgreichste Ubuntu-Version in der Geschichte werden. Das Interesse scheint sehr groß zu sein. Schon während des ganzen Tages war die Homepage von Ubuntu gar nicht oder nur sehr langsam erreichbar. Wahrscheinlich haben alle so wie ich die Seite häufig neu geladen, um nur ja nichts zu verpassen.

    Wohl wegen der großen Serverlast ist die Startseite erst einmal sehr einfach aufgebaut, bis auf den kleinen stilisierten Freundeskreis gibt es zur Zeit keine Grafik auf der Seite.

    Ubuntu-Startseite direkt nach dem Erscheinen von Feisty Fawn

    Und so viele Leecher und Seeder hatte ich auch noch bei keinem Torrent.

    Seeder und Leecher nach dem Release von Ubuntu Feisty Fawn

    Trotzdem ist die ISO-Datei mittlerweile komplett hier. Aber ich lasse den Upload über Nacht laufen.

    Ein paar weiterführende Texte:

    1. Phil Bull hat eine Übersicht über wichtige Neuerungen in Feisty
    2. Ubuntu selbst bietet eine kleine Tour durch die neuen Funktionen
    3. Ubuntus offizielle Presseerklärung
    4. Eine Anleitung für die Aktualisierung von Ubuntu und die deutsche Fassung im Wiki von Ubuntuusers
    5. Ein erster Test von Ubuntu Feisty Fawn bei Heise und bei Golem

    Mark Shuttleworth, Initiator von Ubuntu, rührt ordentlich die Werbetrommel: Ein Interview bei Golem und beim österreichischen Standard.

    Und das Wichtigste: Die Seite zum Herunterladen von Ubuntu. Bitte BitTorrent benutzen!

    So, genug Fanboy gespielt ;-)

    Ergänzung, 20.2. – In der Eile, die neue Version pünktlich herauszubringen, ist ein wohl Fehler durchgerutscht: Viele Besitzer von ATI X****-Grafikarten können mit der Desktop-CD nicht starten. Sie bekommen am Ende des Startvorgangs die Meldung, GDM könne nicht starten. Die grafische Oberfläche startet nicht, stattdessen gibt es einen Login in die Konsole.

    Besitzer dieser Grafikarten sollten die Alternate-Install-CD herunterladen. Weitere Informationen hier und die Fehlermeldung dort.

    Ubuntu hätte die Veröffentlichung lieber verschieben sollen. Der Fehler war rechtzeitig bekannt. Viele Einsteiger und Wechsler benutzen Ubuntu und sie sollten nicht gleich einen schlechten Eindruck bekommen.


  • Nicht überzeugt

    Diese Diskussion beim fscklog überzeugt mich gerade endgültig davon, die Finger von Apple zu lassen.

    Apple scheint auf die Qualität der Produkte keinen Wert mehr zu legen.


  • WordPress-Tipps

    Zur Abwechslung ein paar aufgeschnappte WordPress-Tipps:

    Mehr Schaltflächen im Editor (von Solo Technology), darunter eine Schaltfläche, um den Inhalt der Zwischenablage als reinen Text einzufügen. Umschalt + Alt + v (Firefox) drücken!

    Tastaturkürzel im Editor (von TSL Designs): Wie der Name schon sagt…

    WordPress schneidet auch im RSS-Feed den Text ab, wenn <!--more--> dazu benutzt wird, den Artikel auf der Hauptseite abzukürzen und den vollen Text erst nach einem Mausklick auf einen Verweis anzuzeigen. Das „Full Text Feed Plugin” ändert dies Verhalten.


  • Gimparoo! Photoshop Tutorials für Gimp

    Photoshop ist die meist verbreitete Bildbearbeitungssoftware. Darum gibt es eine Unmenge an Anleitungen, Hilfen und Tutorials für dieses Programm.

    Gimp reicht zwar für die meisten Anwendungen sicher aus, aber der Einstieg ist schwer, wenn man sich vorher noch nie mit dem Thema Bildbearbeitung befasst hat. Viele kleine Tutorials können helfen.

    „Gimparoo! – Adapting Photoshop tutorials for The GIMP“ ist ein Blog von Navel Gazing. Ziel ist es, Anleitungen für Photoshop auf Gimp zu übertragen.

    Das erinnert mich daran, dass ich immer noch die Bilder von Weihnachten fertig machen muss ;-)


  • Geht doch

    Na, also geht doch: Hardware mit vorinstalliertem Linux. Lieferung leider nur in die USA und nach Kanada.

    system77.jpg

    Der Koala Mini wäre doch etwas fürs Wohnzimmer?


  • Doch nicht fertig

    Angesichts der eher bescheidenen Neuerungen in der nächsten Version von MacOS X hatte ich mich schon gefragt, ob die Entwicklung von Betriebssystemen so langsam an ihr Ende kommt.

    Lorelle weiß es besser:

    In other ways, I’m embarrassed and frustrated with the lack of many advancements in computer technologies. We are still stuck with this blasted keyboard, and no good replacement in the near future. File storage is still inconvenient and undependable. Speed continues to be an issue, on every front, not just web access. Communication has improved, but it still is inconvenient and sometimes comes with a high learning curve. Translation abilities are on the rise, but it feels like it is taking too long to get adequate language translations that happen quickly and easily. And sometimes, the best and easiest technologies to use are still very expensive.


  • Kühl bleiben

    Ein schöner Beitrag von Kristian Köhntopp über den Energiehunger von Rechenzentren und die Mühen mit der Abwärme.

    So ein Tag im Rechenzentrum kann schon mal für eine hübsche Erkältung sorgen.

    Und die Frage: Muss es wirklich immer gleich ein Root-Server sein? Kann es nicht auch Shared-Hosting sein?

    (via nodomain.cc)


  • Sind Betriebssysteme fertig?

    Heute stellte Steve Jobs auf der WWDC die nächste Version von Mac OS X vor.

    Auf den Leopard-Sneak-Peek-Seiten stellt Apple die neuen Funktionen vor.

    Ich benutze Mac OS X nicht. Trotzdem erwarte ich von neuen Versionen von Mac OS immer viel. Apple gehört zu den innovativsten Firmen in der Computerbranche.

    Dieses Mal bin ich aber enttäuscht, es sei denn, es kommen noch einige wirklich überzeugende Top-Secret-Funktionen hinzu.

    Einzig die „Time Machine“ ist eine wirklich interessante neue Funktion. Wie genau sie funktioniert, wie lange sie wirklich zurückgehen kann und wie viel Speicherplatz das erfordert, wird sich zeigen. Und ob sie mehr leistet als die „Previous Versions“ in Windows Vista oder der „Volume Shadow Copy Service“ von Windows Server 2003 ebenso.

    Ansonsten: Es gibt jetzt furchtbar bunte, extrem wichtige Briefvorlagen in Apples Mailprogramm (Bitte! Wann hört das auf?), endlich virtuelle Bildschirme (von Apple Spaces genannt) und noch mehr bunte sogenannte Widgets.

    Etwas wirklich überzeugend Neues ist nicht dabei. Wird es überhaupt noch wirklich neue, überraschendende Funktionen in Betriebssystemen geben? Wird sich die Art und Weise, wie wir mit Computern arbeiten, überhaupt in naher Zukunft grundlegend verbessern? Oder sind Betriebssysteme fertig? Eine Revolution wäre noch zu erwarten: eines Tages wie in Raumschiff Enterprise mit den Computern einfach reden.

    Mehr zu Apple: fscklog