• EU, Internet, „Schädliche Inhalte“

    Offenbar können sich Politker und Staatsbürokraten einfach nicht damit abfinden, dass Informationen im Internet frei verfügbar sind. Immer wieder wird mit den vorgeschobenen Argumenten wie Jugendschutz oder Kinderpornografie versucht, Zensur im Internet einzuführen.

    Jetzt macht die EU den nächsten Schritt. Nach einer Meldung von Heise verlängert die EU den „Aktionsplan zur sicheren Nutzung des Internet“.

    Das ausgelaufene Programm beschäftigte sich hauptsächlich mit Kinderpornografie. Das neue Programm soll erweitert werden. Die Taktik wird deutlich: Gegen Bekämpfung von Kinderpornografie kann man nur schwer etwas sagen, auch wenn bei diesen Programmen eher das Internet bekämpft wird, denn strafbar ist Kinderpornografie – ob online oder offline.

    Jetzt sollen auch „andere illegale und schädliche Inhalte“ bekämpft werden. Schädlich können aus Staatssicht natürlich auch Seiten sein, auf denen z.B. der Protest gegen einen G8-Gipfel koordiniert wird.

    Auch ist nicht mehr nur das Internet im Visier, sondern „auch Inhalte von Mobil- und Breitbanddiensten, Online-Spielen, Peer-to-Peer-Dateitransfer sowie „alle Arten der Echtzeitkommunikation“. Also eigentlich jede Art von elektronischer Kommunikation, auch Telefon.

    Neue Filtertechniken sollen entwickelt werden.

    Werden wir demnächst rund um die Uhr abgehört von Institutionen, die nur unser Bestes wollen?


  • Noch eine Beta von Mozilla

    Mit Mozilla 1.4 RC 1 ist vor der endgültigen (und letzten Version) von Mozilla noch ein Testkandidat erschienen.

    Release Notes

    Download Verzeichnis
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  • Was ist heute los?

    Seltsam! Seltsam?

    Die U-Bahn heute morgen wie leergefegt, kaum Menschen bei den Bäckern, der fliegende türkische Zeitungshändler mit seinem Tapeziertisch ist auch nicht da.

    Was ist los? – Ach ja! Brückentag!

    Und ich bin der Auserwählte. Ich darf heute arbeiten.
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  • Kino! Kino!

    Kino! Kino!

    Heute Abend geht es endlich mal wieder ins Kino. Im Abaton läuft The 25th Hour.

    Und am Donnerstag gibt es im selben Kino City of God.
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  • Politik interaktiv

    Mit iDemokratie startet eine interaktive politische Seite, die mehr Kontakt zwischen Bürgern und Politikern vermitteln will.

    Eine „virtuelle Republik“ soll das möglich machen. Teilnehmern soll der Zugang zu Politkern, Parteien und politischen Organisationen ermöglicht werden.

    Bis jetzt gibt es erst einen Fragebogen.

    Was bei diesem Projekt anders und besser sein soll als bei anderen politischen Seiten wird man sehen. Zugang hat man über die bestehenden Seiten schon jetzt zu Parteien und Staatsorganen. Nur dass sich die Richtung, in der die Inforamtion fließt, auch nicht groß geändert hat.

    Zum Design der Seite: Sehr flashlastig. Die Seite ist entstanden als Diplomarbeit im Studiengang Kommunikationsdesign. Eben: Design, nicht Nutzbarkeit.
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  • Ulfkotte, Islam, Zensur – Verständigung wichtiger als Pressefreiheit?

    Gestern in der TAZ ein sehr guter Kommentar zu Ulfkottes Buch „Der Krieg in unseren Städten. Wie radikale Islamisten Deutschland unterwandern“ und dem Vertriebsverbot für dieses Buch.

    Dazu auch die Diskussion in de.rec.buecher (mit Zugriff auf den Text des Buchs).
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  • So macht man Hunger

    In einem Artikel in der Zeit schreibt Lutz Mükke ausführlich darüber, wie in Äthiopien Hunger und Abhängigkeit von Hilfsorganisationen und ihren Regierungen produziert wird.
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  • Schröders letzte Chance

    Im Freitag schreibt Michael Jäger über den Sonderparteitag der SPD und das Mitgliederbegehren. Er beschreibt eine Utopie:


    Wenn er klug wäre, würde er auf dem Sonderparteitag für seine »Reform« ein Erfolgskriterium formulieren: dass die Arbeitslosigkeit zurückgeht. Da sie nicht zurückgehen wird, stellt er in zwei Jahren das Scheitern des Neoliberalismus fest und vollzieht die Kehrtwende. Bis dahin hat die SPD-Linke innerhalb und außerhalb der Partei die Einsicht verbreitet, dass man sich, wenn schon gegen die Doktrin der Präventivkriege, dann auch gegen den Neoliberalismus zur Wehr setzen kann. Der ist nämlich auch nur ein Instrument US-amerikanischer Weltherrschaft. Die SPD geht dann mit einer neuen ökonomischen Strategie in den Bundestagswahlkampf, weicht weder vor schreienden Unternehmern noch vor der Union zurück, verliert den Wahlkampf, lässt der Union vier Jahre Zeit, sich zu blamieren, organisiert den Widerstand und kehrt gestärkt zur Macht zurück.

    Ein schöner Traum? Wer wissen will, was Traumtänzerei ist, soll sich Schröders Rede auf dem Sonderparteitag anhören.


  • Restart-Tee in Hamburg eingetroffen

    Jetzt hat es der Restart-Tee von Milford doch noch in die Regale geschafft. Seit etwa zwei Wochen ist er in meinem Stammsupermarkt zu haben. Etwas an die Seite gedrängt, abseits der anderen Milford-Tees, stehen die neuen Sorten.

    Ob er schmeckt? Naja, den Zimt hätten sie weglassen können und dafür etwas mehr Frucht, z.B. Zitrone beimischen sollen. Aber ich mag ihn trinken und eine Abwechslung ist es.

    Wirkt er? Zumindest nicht besser oder schlechter als eine Tasse Kaffee. Er bringt mich genau so wie eine Tasse Kaffee einigermaßen über das Loch nach der Mittagspause (das manchmal ziemlich lang sein kann). Also ja, eine Alternative zum Kaffee.
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  • Verona Feldbusch im Supermarkt

    Volksauflauf in meinem Stammsupermarkt. Verona Feldbusch gibt heute Autogramme und wirbt für die Schwartau Marmelade!

    Dass es Andrang geben wird, habe ich mir ja schon gedacht. Also schnell noch vor 16.00 Uhr die einkaufen, damit ich da nicht reingerate.

    Aber zu spät. Schon um 14.30 Uhr ist mächtig was los. Beim Besuch des Bundeskanzlers wären wahrscheinlich weniger Ordner da. Im Eingangsbereich haben sie mit Gittern einen Parcours angelegt, damit nicht alle auf einmal auf die gute Verona einstürmen können.

    Und 1 1/2 Stunden vor ihrer Ankunft bildete sich schon eine Schlange von Menschen, die ein Autogramm wollen. Nicht irgendwelche Teenies oder so, nein ganz normale Menschen aller Altersklassen! Was macht man mit einem Autogramm der Feldbusch?