• Arno Schmidts Fotos in Hamburg

    Aus der Seite Nachrichten der Arno-Schmidt-Stiftung:

    Vom 07. Mai bis 11. Juli 2004 wird die Ausstellung »Arno Schmidt fotografiert – Bilder aus Bargfeld« gezeigt im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe, Steintorplatz (zwischen Hauptbahnhof und ZOB). Geöffnet Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr.

    Beiprogramm zur Ausstellung:

    • 15.05.2004, 19 Uhr – Lesung: Im Rahmen der »Langen Nacht der Museen« liest der Schauspieler Sebastian Baur Arno Schmidts Erzählung »Windmühlen«

    Matineen, jeweils Sonntags um 11 Uhr:

    • 09.05.2004 »Zettel’s Traum«-Simultanlesung mit Joachim Kersten, Bernd Rauschenbach und Jan Philipp Reemtsma
    • 16.05.2004 Arno Schmidts Erinnerungen an seine Hamburger Kindheit, gelesen von Edgar Bessen
    • 06.06.2004 »Holunderblüte« Ein möglicher Arno-Schmidt-Monolog, collagiert und vorgetragen von Jan Philipp Reemtsma
    • 13.06.2004 »Arno Schmidt und Design« Vortrag von Bernd Rauschenbach
    • 27.06.2004 Podiumsdiskussion mit der Autorin Karen Duve und den Autoren Alban Nikolai Herbst und Georg Klein zum Thema »Können heutige Autoren von Arno Schmidt lernen?« Moderation: Tilman Spreckelsen (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)
    • 04.07.2004 – Janos Frecot führt durch die Ausstellung
    • 11.07.2004 – Arno Schmidt: »Das zweite Programm«. Szenische Lesung mit Hermann Wiedenroth

    (Nach Entrichtung des Museums-Eintrittsgelds freier Eintritt zu allen Veranstaltungen. Keine Reservierungen, kein Vorverkauf. Begrenzte Platzzahl.)

    Ergänzung (16.5.): Ich war heute bei der Lesung mit Edgar Bessen. Freier Eintritt zu allen Veranstaltungen meint freien Eintritt zu allen Veranstaltungen im Museum am selben Tag. Nicht, was ich gehofft hatte…


  • Tango mit Bügelbrett

    So gut ging das sonntägliche Bügeln selten vor sich. Zu Tangomania im Tangorhythmus gebügelt. Gäbe es die Sendung doch nur jeden Sonntag!

    Heute ging es hauptsächlich um Elektrotango.

    Es gibt eine Liste mit den Terminen der nächsten Sendungen und den Musikstücken der vergangenen Sendungen. Die dort noch angekündigte Sendung am 13. Juni wird aber ausfallen: Politik geht vor, es sind Landtagswahlen.


  • Hexenverbrennung schützt vor Kirchensteuer nicht

    Eher zum Schmunzeln…

    Ein Arbeitgeber kann nicht die Abgabe von Kirchenlohnsteuer mit dem Hinweis darauf verweigern, dass eine Vorfahrin von ihm im Jahre 1664 als Hexe öffentlich verbrannt worden ist.

    (Gefunden bei …jurabilis)


  • FR gehört SPD und macht in E-Paper

    Es ist vollbracht: 90 Prozent (!) der Frankfurter Rundschau gehören jetzt der SPD-eigenen DDVG.

    Die FR hofft jetzt auf Sanierung und hat gleichzeitig neue Internetaktivitäten angekündigt. Und meint damit das unsägliche E-Paper.

    Außerdem soll die Stellenzahl weiter reduziert und die FR stärker regional verankert werden: Ohne an deutschlandweiter Verbreitung zu verlieren, soll der Anteil der Leser aus Rhein-Main und Hessen in den nächsten Jahren von knapp zwei Drittel auf drei Viertel steigen. (Originalmeldung)

    War nicht neulich in der Jubiläumstaz die Voraussage zu lesen, dass in 25 Jahren nur noch TAZ und FAZ als überregionale Zeitungen übrig bleiben?


  • ABM von Microsoft

    Da habe ich doch extra ungefähr drei Wochen gewartet, bis ich den neuesten Microsoft-Patch per SUS verteilt habe (sollen sich doch die Mutigen eine blutige Nase holen :-) und trotzdem: Freitag verteilt und installiert und heute Morgen streiken zwei XE3s mit etwas älteren Grafiktreibern (830m Chipsatz) von Intel.

    Welche Wahl haben wir? Jeden winzigen Patch bis ins Kleinste testen auf allen Hardwarekombinationen, die so rumgeistern? Eigentlich müsste man das ja tun, aber wer hat schon die Zeit dazu? Und was hat der Patch für die LSASS-Lücke mit dem Grafikkartentreiber zu tun? Jemanden einstellen? Nicht patchen? (das betroffene Notebook ist jetzt wieder ungepatcht.) Und nein – weg von Windows ist hier leider keine Alternative. Würde wohl auch nichts ändern.

    Also bleibt nur: Aktualisierungen verteilen und ein bis zwei Tage Reparaturen einplanen.

    Manchmal mag ich meinen Job nicht.


  • Kulturjournalismus in Höchstform

    Über PlasticThinking:

    Bisher dachte ich ja auch, Kulturzeit auf 3SAT sei eine seriöse Sendung. Bis ich bei Andrea lesen konnte, wie ein Kulturzeitbeitrag über Thor Kunkel entstand.

    Mal wieder gelernt, dass eine große Portion Misstrauen nicht schaden kann. Schade, bisher hatte ich diese und ähnliche Sendungen gern als Argument für die Rundfunkgebühr genommen. Das wird schwieriger.


  • Wächterstaat

    Spiegel Online berichtet über eine merkwürdige Ermahnung, die von der Behörde der Integrationsbeauftragten Marieluise Beck verschickt wurde.

    Dem Hoffman und Campe Verlag wird darin empfohlen, auf eine weitere Veröffentlichung einer CD mit Texten Walter Benjamins zu verzichten. Die CD enthalte einen problematischen Text über Zigeuner.

    Weiter verlangt die Behörde, von der Entscheidung des Verlages informiert zu werden.

    Das liegt im Trend: Im letzten Jahr wurden Bücher gerichtlich verboten, weil sich darin Personen angeblich wieder erkannten, die sonst keiner kennt (Esra von Maxim Biller). Im Namen des Jugendschutzes wird das Internet immer unfreier.

    Ein bisschen weniger Wächterstaat, bitte.


  • HTML-Mail getarnt

    Witzig finde ich Leute, die Emails im HTML- oder Rich-Text-Format schreiben und dann alles tun, damit sie so aussehen wie Mails im Textformat, z.B. Schriftart Courier verwenden.


  • Unglaublich

    Ich suche ja immer noch nach dem Haken an der Sache:

    im Allgemeinen hört man nichts Positives von Vermietern; versuchen wir es besser zu machen..

    Mit Wirkung vom 01.Mai 2004 ist entsprechend unseres Vertrages vorgesehen die Nettomiete um weitere 2% erhöhen. Das wirtschaftliche Umfeld und der moderate Anstieg der Lebenshaltungskosten veranlassen uns, Ihnen vorzuschlagen, die Veränderung um ein Jahr zu verschieben.

    Die beiden verbleibenden Termine werden dann erst 2005 + 2006 wirksam.

    Wenn Sie damit einverstanden sind bitte ich um eine kurze Bestätigung per e-Mail.

    Klar. Bestätigt. Und: Bessern sie sich weiter.


  • Das Wochenende beginnt

    … wenn der Newsletter von Tobit im Posteingang gelandet ist. Jeden Freitag pünktlich etwa eine Stunde vor Feierabend.

    Noch ein bisschen aufräumen…