• Vollrausch

    Im Vollrausch – Ist das nicht ein schöner Titel für eine Polemik gegen die Rechtschreibreformgegner?

    Dazu zählt auch

    Kai Diekmann, Chefredakteur der Bild-Zeitung, die wegen ihres anspruchsvollen Satzbaus und ihres nuancenreichen Stils mehr als sechs Millionen sprachsensiblen Lesern täglich lebhaftes Entzücken bereitet.


  • Noch mehr Browserwechsler

    Wenn das nicht langsam Früchte trägt, weiß ich auch nicht mehr.

    Nach den Firefox-Switchern gibt es eine weitere Seite, die mit Argumenten und Anwenderstorys dazu auffordert, einen anderen Browser als den Internet Explorer zu benutzen: browsehappy.com

    (über AK Weblog)

    Diese Grafik steht nicht unter der Creative Commons Lizenz.



  • Kreuzzug gegen Linux

    Dank des Münchner Stopps des Linux-Umstiegs beschreibt jetzt auch der Spiegel die drastischen Auswirkungen von Softwarepatenten.


  • Mandrake 10.1 Beta: Ein hei

    So kündigt man eine neue Beta-Version einer Linux-Distribution an :-)! Mandrake 10.1 Beta ist da (Komplette Ankündigung, Screenshots).

    At last something to make your summer hotter, far better than all these linux unaware suntanned chicks and chaps you would like to get along with on the beach. Forget them and go back home, full up your fridge with soya drinks (or your favorite one, but remember than fast assimilated sugar shorten your life expectancy). It is time to test your new air conditionner limits, switching on all the computers sitting arround to test this new Mandrakelinux 10.1 beta!

    Bitte möglichst per Bittorrent herunterladen.


  • Für eine bessere Außenpolitik

    Ab dem 1. August 2004 strahlt der Deutschlandfunk in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Außenpolitik und Internationale Beziehungen an der Universität Trier eine 7-teilige Sendereihe zur deutschen Außenpolitik nach dem Irak-Krieg aus. Der programmatische Titel lautet: „Für eine bessere Außenpolitik“. Das Projekt „Deutsche-Aussenpolitik“ begleitet diese Sendereihe mit einem eigenen Online-Dossier, welches weiterführende Informationen zu den Themenschwerpunkten Europapolitik, transatlantische Beziehungen sowie Sicherheits- und Verteidigungspolitik aufbereitet.

    Auf der Projektseite des Deutschlandfunk gibt es MP3-Mitschnitte der Sendungen und die Manuskripte.

    Die Universität Trier bietet Hintergrundmaterialien, viele davon online verfügbar.


  • Inverssuche mit Uralt-Daten

    Vor drei Jahren bin ich umgezogen, aber mein alter Vermieter schickt mir immer noch die Briefe hinterher, auch wenn es nur bunte Werbung ist.

    Gestern kam die Post von der Telekom. Keine Werbung, sondern der Informationsbrief zur so genannten Inverssuche bei der Telefonauskunft.

    Ich habe meine Adresse gleich sperren lassen. Ein Anruf bei 01375 / 10 33 00 und 12 Cent war es mir wert.

    Aber wenn die Daten der Telekom drei Jahre alt sind, erledigt sich das Thema von selbst. Und ich bin für die Telekom nicht etwa unbekannt verzogen, nein, nein, ich war die letzten drei Jahre immer noch Kunde dort, habe die Rufnummer mitgenommen und bekomme meine Rechnungen auch an die richtige Adresse.


  • Was die Völker glauben

    Sophie (bis jetzt kein Weblog) schickte mir das aus dem Tagespiegel von gestern. Bitte auch nicht so bierernst nehmen.

    (…) Das Meinungsforschungsinstitut Gallup befragt die Amerikaner regelmäßig nach ihrer Einstellung zur Religion. Eigentlich könnten sie sich diese Mühe sparen, denn die Einstellung der Amerikaner zur Religion ist in etwa so konstant wie die Einstellung der Italiener zu ihrer Mutter. Auf die Frage „Glauben Sie an Gott?“ antworten zur Zeit 96 Prozent: „Ja.“ Das religiöseste Jahr der jüngeren US-Geschichte war 1954, damals glaubten, vielleicht unter dem Eindruck der ersten Rock’n’Roll-Konzerte, 99 Prozent an Gott. 1978 dagegen war das Jahr des großen Unglaubens: nur 94 Prozent.

    Neuerdings gehen sie bei Gallup mehr ins Detail. Sie haben auf diese Weise herausgefunden, dass drei Prozent der US-Bürger an mehrere Götter gleichzeitig glauben. Acht Prozent sind der Ansicht, sie selber seien Gott: „Gott ist für mich die Verwirklichung meines persönlichen Potenzials.“ Um diese Zahlen einschätzen zu können, sollte man wissen, dass bei den Briten nur 36 Prozent an Gott glauben, während dort 57 Prozent die Existenz von Gespenstern für erwiesen halten und 47 Prozent annehmen, dass vor einiger Zeit Aliens auf der Erde gelandet sind. So spirituell unterschiedlich sind die Völker.


  • iTunes Music Store und die Independents

    Wie sieht die Kalkulation bei herkömmlichen Vertriebswegen für Independents aus? In einem Kommentar zum Heise-Artikel über die Independents und Apple berichtet ein Mitarbeiter des Independent-Labels Emmuty:

    Independent Auflagen einer CD liegen pro Jahr zwischen 500 und 5000 Stück.Meist um die 1000-2000 Stück.

    Wenn Du als Label selber für 15,- Euro pro Stück verkaufen kannst…super.

    Zu 90% gehen die aber in einen Vertrieb und der bietet Dir pro CD zwischen 5-6,- Euro an. Macht bei 2000 Stück 12000,- Euro,
    abzüglich MwSt, abzüglich Einkommenssteuer, Werbung, Telefon, Porto. Abzüglich 7000,- Euro Produktionskosten…

    Sprich: Ich verdiene erst im zweiten Jahr was.

    Und dann noch ein paar Bemerkungen über GEMA und sonstige Vereine, die auch noch Geld bekommen.

    So schlecht kann das Angebot von Apple doch gar nicht sein, dass ein Indenpendent-Label iTunes ablehnen kann?

    Außerdem gibt es technisch Unterstützung von Apple gerade für kleine Labels.


  • iTMS RSS-Feed

    Den hatte ich noch gar nicht gesehen:

    Es gibt einen persönlich konfigurierbaren RSS-Feed vom iTunes Music Store.

    Das nenn ich Service.

    (Gefunden dank eines Beitrags im Heise-Forum. Manchmal lohnt es sich doch, da zu lesen)