• NPDS

    Zumindest an der Basis scheint es wenig Berührungsängste zwischen Rechts- und Linksextremen zu geben. „PDS und NPD kooperieren im Siegburger Kreistag“ titelt RP-Online.

    Die PDS, die NPD und das rechte „Bündnis für Deutschland“ haben bei der letzten Kommunalwahl je einen Sitz bekommen.

    Mit einem Sitz bekommt eine Partei aber noch keinen Fraktionsstatus und hat deshalb weniger Geld und Einfluss.

    Deshalb wollen sich die drei Parteien im Kreistag zu einer „Technischen Fraktion“ zusammenschließen.

    Ich will das Verhalten eines einzelnen Parteimitglieds nicht überbewerten (Ausreißer gibt es überall), aber hat denn keiner der anderen PDS-Mitglieder in Siegburg bemerkt, was für ein rot-braunes Ei sie sich da ins Nest geholt haben?

    Hendrik Thalheim, Sprecher der Berliner PDS-Zentrale, hat den Zusammenschluss immerhin als „völlig unvorstellbar“ bezeichnet. Uwe-Bernd Griesert, der gewählte PDS-Vertreter, ist inzwischen aus der Partei ausgetreten.

    (Über Gruppe Manuela)


  • Amazon und Diogenes vertragen sich wieder

    Im Mai hatten sich Diogenes und Amazon heftig verkracht. Diogenes wollte die von Amazon geforderten Rabatte nicht gewähren.

    Jetzt haben sich die beiden geeinigt. Details gibt es keine. In ein paar Tagen sollen alle Bücher von Diogenes wieder bei Amazon lieferbar sein, berichtet Börsenblatt Online.

    (über: Leipziger Bücherlei)


  • Elfriede Jelinek hat (fast) ein Blog

    Elfriede Jelinek in einem Interview in der Frankfurter Rundschau über ihre Homepage:

    Sie haben ja eine eigene Website und haben sicher viele Gratulationen via E-Mail erhalten. Wie viele sind es, haben Sie schon einige gelesen?

    Ich habe sie sogar schon beantwortet, wenn auch nur kurz. Es müssen so um die 300 gewesen sein. Meine Homepage ist mir sehr wichtig, und sie soll vor allem ausländischen Studentinnen und Studenten helfen, die ja nicht so leicht an die Texte herankommen. Ich veröffentliche inzwischen viele meiner Arbeiten, vor allem die Essays, auf meiner Homepage, denn ich möchte nicht, dass sie als Buch erscheinen. Sie eignen sich nicht dafür, gesammelt zu werden und dann sozusagen unter einem Dach zu erscheinen. Ich habe auch ein großes Problem mit Öffentlichkeit. Und auf diese kleine elektronische Weise habe ich die Möglichkeit, nicht daheim und doch zu Hause zu sein. Außerdem habe ich eine Rubrik: Notizen. Da kann ich schnell und ohne die Schwere, die es in einer Zeitung hätte, auf politische Ereignisse und Schweinereien reagieren. Ich spreche sozusagen vor mich hin. Es ist dann kein literarisches Sprechen, sondern eher wie Tagebuchschreiben.

    Was sie über die Notizen sagt, trifft auch auf jedes Weblog zu. Nur wird die Seite wohl nicht als Blog durchgehen, weil die Beiträge nicht chronologisch geordnet sind. Trackback und Kommentare gibt es auch nicht.


  • Entlassungs-Blog

    Auch dazu können Weblogs benutzt werden: Bei expandatel.twoday.net können sich die ehemaligen Pandatel-Mitarbeiter (64 von 143 Mitarbeitern werden entlassen) über Fragen und Probleme austauschen.


  • Reise durch das deutsche Radioland

    Axel Brüggemann ist durch Deutschland gefahren und hat dabei Radio gehört. Eine Bestandsaufnahme.

    (Via Pickings.de)


  • Mozillas Anteil wächst

    Im August 2003 wies ich auf einen Spiegel-Artikel hin, der den Anteil der mozillabasierten Browser bei Spiegel-Online mit 15,1 Prozent angab. (Der Originalartikel ist leider nur noch gegen Bezahlung zu lesen.)

    In einem neuen Artikel über die Vorabversion von Firefox 1.0 ist der Anteil jetzt mit 20,6 Prozent angegeben. Fünf Prozent Zuwachs in einem Jahr. Immerhin, langsam wird es mehr und vielleicht geht es jetzt auch etwas schneller. Die Propagandamaschine läuft jedenfalls. Auch hier in der Navigationsleiste ;-)


  • TAZ interviewt Lawrence Lessig

    Die TAZ veröffentlicht in der heutigen Ausgabe ein Interview mit Lawrence Lessig, Mitbegründer von Creative Commons.

    Zu den Versuchen, die Nutzbarkeit des Netzes auf bestimmte Anwendungen zu begrenzen, sagt er:

    Nehmen Sie zum Beispiel das Straßennetz. Wir sagen nicht zu irgendeiner Autofirma: Wir lassen euch die Autobahn bauen, im Gegenzug dürft ihr sie so gestalten, dass nur eure Autos darauf fahren können. Das macht keine Regierung der Welt, im Straßenbau würde niemand so eine diskriminierende Politik verfolgen.


  • Das Steinerne Herz

    Ich lese es gerade: Arno Schmidt, Das Steinerne Herz.

    Und dazu die Seite mit Material zum Buch und einem virtuellen Rundgang durch das Steinerne Herz samt Fotos.


  • Mitleser in Hamburg gesucht

    Als Ergänzung zur Gründung eines virtuellen Buchklub bei Twoday:

    In Hamburg sucht ein „real life“-Buchclub nach neuen Mitgliedern. Einige Teilnehmer sind weggezogen und deshalb wird der Kreis jetzt etwas klein.

    Wir treffen uns alle zwei Wochen.

    Aktuell ist Gabriel Garcia Marquez mit „Chronik eines angekündigten Todes“ dran. Davor haben wir untern anderem Bücher von Joseph Konrad, Paul Auster, Monika Maron, Arno Schmidt und Jeffrey Eugenides gelesen.

    Bei Interesse melde dich bitte beim Literaturkreis Hamburg.


  • Tauschbörse für Bücher

    Buchticket bietet eine Tauschbörse für Bücher an.

    Quelle: Posting in de.rec.buecher.