Der Kardinal und die Freiheit

Bei Radio Vatikan (Die Nachricht hat keinen permanenten Link, wird also dort bald verschwunden sein, bei der KNA kommt man nur gegen Bezahlung an die Meldung):

Mit Blick auf die Mohammed-Karikaturen hat der Berliner Kardinal Georg Sterzinsky kritisiert, in Karikaturen und Filmen würden zu oft religiöse Gefühle verletzt. “Die Freiheit des Wortes und der Kunst werden nicht bedroht, wenn das, was Menschen heilig ist, der grenzenlosen Verfügbarkeit entzogen ist”, sagte Sterzinsky dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Er rief zu einer neuen Debatte über die Freiheit von Kunst und Medien sowie über den Schutz religiöser Gefühle auf.

Jedem ist etwas anderes heilig. Am Ende bleibt von der Freiheit der Kunst und der Meinugsfreiheit also doch sehr wenig übrig. Oder genauer: Gar nichts.

Ne, ne, Herr Kardinal, die Freiheit müssen Sie schon aushalten! Es ist auch Ihre!

1 Comment

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  1. Wo bleibt denn die Menschenrechtswürde noch, viele wissen oder wollen gar nicht mehr wissen, was es überhaupt bedeutet. Ähh? Steht der Begriff vielleicht noch im Wörterbuch? schaun mer mal…

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