Angst vor Frauen?

Haben die Kritiker von Ursula von der Leyen Angst vor Frauen?

So kommt es mir zumindest vor.

Manche Politiker tun so, als ob der Kommunismus ausbräche, falls es mehr Kinderbetreuung gäbe. Frauen, die zu Hause bleiben wollen, wird suggeriert, es käme die Zwangsbetreuung von Kleinkindern.

Das albernste Argument: Die Wahlfreiheit dürfe nicht beeinträchtigt werden.

Als ob es die gäbe!

Haben diese Männer vielleicht nur Angst, ihre Frauen würden ihnen was husten, wenn sie wirklich die Wahl zwischen Familie pur oder Familie und Beruf hätten? Und nicht zu Hause bleiben? Was denkt die Frau von Herrn Söder? Oder Herrn Ramsauer?

Links:  „Albträume von Männern“ und „Putziger Widerstand“ aus der TAZ.

1 Comment

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  1. André (Name geändert auf Wunsch des Verfassers)

    16. Februar 2007 — 16:09

    Zunächst einmal ist davon auszugehen, dass die Frauen der erwähnten CSU-Herren ähnlich denken, wie deren „Familienoberhäupter“. Meine Frau stößt bei erstaunlich vielen Frauen auf Unverständnis für Ihre Berufstätigkeit trotz der Kinder. Es sind ja auch Unions-Frauen, die hier unglaubliche Gefahren wittern, wenn tatsächlich für 1/3 der Kinder eines Tages Betreuungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Dennoch: die gesamte Diskussion ist unglaublich albern: Wer schaut denn abschätzig auf Mütter, die zu Hause bleiben, um die Kinder zu versorgen? Wo kommen in der Debatte eigentlich die Väter vor, deren Arbeitgeber ihnen häufig mehr Freizeit verweigern, um ihren Teil der erzieherischen Verantwortung zu übernehmen? Was ist mit den Unternehmen, die von der CDU gerne bebauchpinselt wird, mit ihrem Beitrag zu diesem Thema?

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