So nicht

So geht es auch nicht. Laut eines Artikels in der TAZ legt Baden-Württemberg jetzt sein Anti-Kopftuch-Gesetz vor.

Allerdings ist es nur gegen Kopftücher gerichtet und stellt Muslime unter den Generalverdacht, verfassungsfeindlich zu sein.

Christliche Symbole und Kleidungsstücke (Nonnentracht) sind aber ausdrücklich weiter erlaubt.

Das Ziel muss aber sein, alle Religionen gleich zu behandeln. Also: Gar keine religiösen Bekundungen mehr in der Schule.

1 Comment

Add yours →

  1. TITLE: wovor haben dies Menschen angst?
    Ich bin halber Iraner und halber Ostfriese. Bin in zwei kulturen jeweils sehr liberal und tolerant erzogen worden.
    Habe die guten und schlechten Seiten beider Kulturen und Gesellschaften erlebt.
    Bin weder Christ noch Moslem und verstehe die Gesetze nicht. Was sind das? Ängste, Vorurteile, Beides?
    Richtig ist, das man jugend Menschen keinen Glauben aufzwingen sollte und der Bildungsträger auch die Pflicht hat frei von religiösen Wertungen eine freie Meinungsbildung zu gewährleisten. Nun hat dies in meinen Augen nichts aber auch gar nichts mit dem tragen eines Kopftuches zu tun.
    Da müßte jedes Tragen eines Kruzifixes, oder jeder Fischaufkleber (bekennende Christen) auf dem Auto der Lehrkraft genauso geahnendet werden, weil man damit seine Religion auslebt.
    Meiner Meinung nach ist dies die folge dumpfer Vorurteile einer seit Jahren bestehender antiislamischen Welle.
    Wenn nun schon tagtäglich in den Medien Terror in einem Satz mit dem Islam gepredigt wird, so ist dies der alltägliche, kleingeiste, spießbürgerliche Terror, der einen echt wütend macht.
    Vielleicht sollte man mal über eine Kopftuchpflicht für Richter nachdenken, damit würden sie sich nur halb so lächerlich machen, sollte dieses Gesetz verabschiedet werden

Comments are closed.