Langsam scheinen die neuen Gesetze zum Jugendschutz und die Machenschaften einiger Politiker gegen die Meinungsfreiheit im Internet Wirkung zu zeigen.
Telepolis ist von der „Freiwilligen Selbstkontrolle der Multimedia-Diensteanbieter“ abgemahnt worden wegen eines Bildes in einem Artikel über den Irak-Krieg.
Es geht um das Foto des Jungen mit dem Kopfschuss. Nicht sehr angenehm, aber es zeigt die Wirklichkeit. Und sind solche Bilder nicht auch im Fernsehen und in gedruckten Medien zu sehen?
Der Artikel bei Telepolis über die Abmahnung.
2 Antworten zu „Freiwillige Online Selbstzensur?“
TITLE: Die aktuelle Kolumne
von Steve Outing befasst sich genau mit dme Thema: Web Shouldn’t Avoid Horrific Images
REPLY:
TITLE: Er hat recht, aber…
… unsere (vermeintlichen) Kinderschützer werden mit dem Argument kontern, dass auch Zwölfjährige schon im Internet surfen und deshalb versehentlich auf solche Seiten stoßen können.
Am Ende werden sie fordern, das ganze Internet nach den jüngsten Nutzern zu gestalten. Oder „gefährliche“ Berichte eben erst ab 22.00 Uhr freizuschalten (bloss: Welche Zeitzone?)
TITLE: Beschwerde abgelehnt
Die Beschwerde über das Foto ist mittlerweile von der FSM abgelehnt worden. (Artikel bei Heise)