Kategorie: Lesen


  • Frühlingsgedicht

    Da hier der ein oder andere immer mal nach Frühlingsgedichten sucht, habe ich ein wenig im „Neuen Conrady“ geblättert. Hier ein erstes:

    Frühlingsglaube

    Die linden Lüfte sind erwacht,
    Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
    Sie schaffen an allen Enden.
    O frischer Duft, o neuer Klang!
    Nun, armes Herze, sei nicht bang!
    Nun muß sich alles, alles wenden.

    Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
    Man weiß nicht, was noch werden mag,
    Das Blühen will nicht enden.
    Es blüht das fernste, tiefste Tal:
    Nun, armes Herz, vergiß der Qual!
    Nun muß sich alles, alles wenden.

    Ludwig Uhland (1787-1862)


  • Genosse Nachwuchs

    Das kann Genosse Karteileiche (nämlich mich) doch noch zu einer Parteiveranstaltung locken! Olaf Scholz lädt ein:

    „Genosse Nachwuchs“ ist der amüsante und kritische Erfahrungsbericht des frisch gebackenen „Genossen“ Nicol Ljubic. Angespornt durch den Wunsch, etwas zu verändern, begibt sich der Autor selbst als aktives Parteimitglied in die Niederungen der ältesten Volkspartei Deutschlands, der SPD. Er führt Tagebuch über Eingewöhnungsphase, Wahlkampf, Arbeit an der Basis und Begegnungen mit den ganz Großen der Politik. In herzlich-spöttischer Weise schildert Nicol Ljubic sein Freud und Leid im Umgang mit persönlichem und schriftlichem Kontakt zur Partei, unter anderem auch mit dem vorherigen Generalsekretär der SPD, Olaf Scholz.

    Nicol Ljubic feierte den Wahlsieg Gerhard Schröders bei der Bundestagswahl 1998, damals war er noch kein Parteimitglied, auf einer Wahlparty in der Holstenstraße. Nur wenige Meter weiter feierte Olaf Scholz seinen Einzug in den Deutschen Bundestag, als Direktkandidat des Wahlkreises Hamburg-Altona. Auch in Berlin wohnen beide nur wenige Straßen voneinander entfernt, im Bötzowviertel im Prenzlauer Berg.

    19:30 Uhr am Montag, 08. November 2004
    Ort:
    Foyer Altonaer Theater
    Museumstr. 17, Ottensen

    Rezension bei: Nico, Vorwärts, Spiegel


  • Suppenlesung

    Literatur auf die Ohren und Suppe in den Mund. Von der Terminseite des Forums junger Autorinnen und Autoren Hamburg:

    Im November nimmt die Galerie Entwurf-direkt ihre Reihe „Lesung & Suppe“ wieder auf. Bei einem guten Teller hausgemachter Suppe und einem Glas Wein kann man dort in gemütlicher, fast familiärer Runde Geschichten rund um das Essen lauschen. Dabei zeigt sich das Forum mit einer Beteiligung an vier aufeinander folgenden Terminen einmal wieder stark präsent. Ort: Kleine Rainstraße 6, 22763 Hamburg-Ottensen. Beginn: jeweils Mittwoch 20.00 Uhr. Eintritt für den kulinarisch begleiteten Abend: 5,- Euro (incl. Suppe). Reservierung unter Tel. 040 / 39 80 57 89 oder an p.schumann@entwurf-direkt.de ist wegen nur begrenztem Platzangebot dringend angeraten. Näheres unter www.entwurf-direkt.de.

    Am 3. November liest Silke Stamm ihre Erzählung „Komm wir gehen“ und Tanja Schwarze ihre Kurzgeschichte „Häschen in Hamburg.“

    Von Silke gibt es bei den Weblesungen drei Texte zu hören:

    Werbung für die Suppenlesungen des Forums junger Autorinnen und Autoren
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  • Peter Rühmkorf wird 75

    Peter Rühmkorf wird heute 75. Alles Gute!

    Lobeshymnen in der Berliner Zeitung und der Frankfurter Rundschau.

    Einige seiner Gedichte zum Lesen und Hören bei Lyrikline.

    Und er schenkt uns TABU II.


  • Amazon und Diogenes vertragen sich wieder

    Im Mai hatten sich Diogenes und Amazon heftig verkracht. Diogenes wollte die von Amazon geforderten Rabatte nicht gewähren.

    Jetzt haben sich die beiden geeinigt. Details gibt es keine. In ein paar Tagen sollen alle Bücher von Diogenes wieder bei Amazon lieferbar sein, berichtet Börsenblatt Online.

    (über: Leipziger Bücherlei)


  • Elfriede Jelinek hat (fast) ein Blog

    Elfriede Jelinek in einem Interview in der Frankfurter Rundschau über ihre Homepage:

    Sie haben ja eine eigene Website und haben sicher viele Gratulationen via E-Mail erhalten. Wie viele sind es, haben Sie schon einige gelesen?

    Ich habe sie sogar schon beantwortet, wenn auch nur kurz. Es müssen so um die 300 gewesen sein. Meine Homepage ist mir sehr wichtig, und sie soll vor allem ausländischen Studentinnen und Studenten helfen, die ja nicht so leicht an die Texte herankommen. Ich veröffentliche inzwischen viele meiner Arbeiten, vor allem die Essays, auf meiner Homepage, denn ich möchte nicht, dass sie als Buch erscheinen. Sie eignen sich nicht dafür, gesammelt zu werden und dann sozusagen unter einem Dach zu erscheinen. Ich habe auch ein großes Problem mit Öffentlichkeit. Und auf diese kleine elektronische Weise habe ich die Möglichkeit, nicht daheim und doch zu Hause zu sein. Außerdem habe ich eine Rubrik: Notizen. Da kann ich schnell und ohne die Schwere, die es in einer Zeitung hätte, auf politische Ereignisse und Schweinereien reagieren. Ich spreche sozusagen vor mich hin. Es ist dann kein literarisches Sprechen, sondern eher wie Tagebuchschreiben.

    Was sie über die Notizen sagt, trifft auch auf jedes Weblog zu. Nur wird die Seite wohl nicht als Blog durchgehen, weil die Beiträge nicht chronologisch geordnet sind. Trackback und Kommentare gibt es auch nicht.


  • Das Steinerne Herz

    Ich lese es gerade: Arno Schmidt, Das Steinerne Herz.

    Und dazu die Seite mit Material zum Buch und einem virtuellen Rundgang durch das Steinerne Herz samt Fotos.


  • Mitleser in Hamburg gesucht

    Als Ergänzung zur Gründung eines virtuellen Buchklub bei Twoday:

    In Hamburg sucht ein „real life“-Buchclub nach neuen Mitgliedern. Einige Teilnehmer sind weggezogen und deshalb wird der Kreis jetzt etwas klein.

    Wir treffen uns alle zwei Wochen.

    Aktuell ist Gabriel Garcia Marquez mit „Chronik eines angekündigten Todes“ dran. Davor haben wir untern anderem Bücher von Joseph Konrad, Paul Auster, Monika Maron, Arno Schmidt und Jeffrey Eugenides gelesen.

    Bei Interesse melde dich bitte beim Literaturkreis Hamburg.


  • Tauschbörse für Bücher

    Buchticket bietet eine Tauschbörse für Bücher an.

    Quelle: Posting in de.rec.buecher.


  • Mini-Essay

    Bernd Rauschenbach von der Arno-Schmidt-Stiftung hat folgenden Mini-Essay in einem Zettelkasten Arno Schmidts gefunden:

    Musil’s ‚M. o. Ei‘ ? : handelt auch bloß vom Fick’n !

    War schon ein Witzbold, der Arno. Aber verkannt.

    (ASml-News Nr. 22)