Jakob Augstein im Freitag über Journalisten, die Wikileaks Verantwortungslosigkeit und kriminelles Handeln vorwerfen:

Normalerweise rechtfertigen staatliche Stellen mit solchen Worten die Knebelung der Presse. Es ist ernüchternd, sie von Journalisten zu hören. Das embedding, das als kluge PR-Strategie der amerikanischen Armee im Irak-Krieg begann, ist hier weit gediehen. Ein Journalist, der die Wikileaks-Daten zuerst unter dem Gesichtspunkt der nationalen, oder – schlimmer noch – westlichen Sicherheit sieht, hat sich selbst erfolgreich zu Bett gebracht – und die Pressefreiheit gleich mit.

via Wikileaks: Wir Untertanen — Der Freitag.

Und dann wundern sich die Zeitungen über sinkende Auflagen?