Datum: 15. Juli 2004

Firefox Switcher

Wohl inspiriert von anderen Switchern – die Firefox-Switcher (via Webpropaganda)

Alles so schön bunt hier

Gestern war also der große Tag für GMX: Der Neustart mit neuer Oberfläche.

Erster Eindruck: Sehr quietschbonbonbunt, angepasst an das Standard-Farbschema von Windows XP.

Seht gut: GMX scheint sich an Standards zu halten. Damit sollten die Seiten überall gleich aussehen.

Die Neugier unter den GMX-Kunden muss groß gewesen sein. Immerhin kam es anfangs zu Lastproblemen. Ich habe nichts gemerkt, obwohl ich fast immer meine Mailseite geöffnet habe und heute Abend ging auch IMAP wie gewohnt.

Schade nur: Außer Farbtopf war wohl nichts. Ach doch: Die Portal-Funktionen sind jetzt auch verfügbar, wenn man nicht angemeldet ist. Soll heißen: Einkaufen und „Nachrichten“ lesen dürfen jetzt auch Nicht-GMX-Kunden.

Soll es das jetzt sein? Ein Portal wie viele andere auch mit zugekauften Inhalten und Verkauf über Partnershops?

Liebe GMXler: Überzeugt doch bitte mit Funktionen, die euer Kerngeschäft ausmachen: Kommunikation.

Da gäbe es noch einiges: Verschlüsselung der Mails, vernünftige Suche im Postfach, vielleicht eine Usenet-Schnittstelle, ein integrierter RSS-Reader oder auch Instant Messaging (und bitte etwas offenes: Jabber). Mehr Speicher will ich gar nicht, da kann die Konkurrent noch so protzen (bei Web.de ist dafür die Anzahl der Mails beschränkt, welch Unsinn). Aber bei der Gestaltung der Benutzerschnittstelle schläft die Konkurrenz nicht: Yahoo hat Oddpost gekauft. Und wenn die Oberfläche auch mal mit anderen Browsern funktioniert, wäre das vielleicht ein Grund zum Wechseln.