Monat: Juli 2003

Weblogging for president

Weblogs können vielleicht auch die reale Politik beeinflussen.

In den USA laufen die Vorbereitungen für die nächsten Präsidentschaftswahlen. Und Präsident werden kann dort nur, wer als Kandidat auch genügend Geld mitbringt oder sammelt, um den aufwendigen (Medien-)wahlkampf zu finanzieren.

Ein Artikel bei Salon.com berichtet über eine erfolgreiche Weblog-Kampagne des demokratischen Kandidaten Howard Dean.

Über die Kampagnenseite Blog for America kann man sich an der Sammelaktion beteiligen. Über Blogs wird zum Spenden aufgefordert. Ein Spendenthermometer gibt Auskunft darüber, wieviel Spenden bei der aktuellen Aktion gerade gesammelt wurden.

Mit etwas Glück ruft Dean auch an, wenn man gespendet hat.

Vielleicht sollte man in Hamburg auch so etwas anregen: Blogs gegen Schill.

Geldeintreiber

Wie Heise berichtet will Tulip jetzt seine Rechte am Markennamen Commodore zu Geld machen. Wer sich nicht erinnert oder zu jung ist (so alt bin ich also schon, dass ich so etwas schreiben muss. ;-) Twix hieß früher auch Raider.): Commodre hat einst einen recht erfolgreichen Homecomputer namens C 64 gebaut.

Es gibt viele Seiten von Commodore-Fans im Netz. Alle benutzen den Namen Commodore ohne für die Verwendung des geschützten Namens zu zahlen. Das soll sich wohl ändern.

Sonst hört man ja nichts mehr von dieser Firma. Scheint jetzt aber Mode zu sein, in verstaubten Verträgen nach Schätzen zu suchen.
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Umfrage: Lesen sie E-Books?

Im Literaturcafe bittet Andreas Schröder um Mithilfe bei seiner Diplomarbeit.

Er macht eine Umfrage zum Thema „Lesen am Bildschirm“. Damit sind dann aber auch PDAs und ähnliche Geräte gemeint.

Er fragt, woher man seine E-Books bekommt, welche vor und welche Nachteile E-Books und gedruckte Bücher haben und nach den eigenen Lesegewohnheiten.

Es gibt auch eine kleine Belohnung.
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Aus der Reihe: Verständliche Fehlermeldungen

Immer wieder schön. Deutliche und aussagekräftige Fehlermeldungen:

Unverständliches Zeug

Ich habe auch nur Fragezeichen im Gesicht. Aber ich betreue diese Anwendung ja auch nicht.
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Das Buch für Unix-Hasser

Über ReadYourPalm:

Ein nettes Buch für alle, die Unix noch nie ausstehen konnten: The UNIX-HATERS Handbook ist online frei verfügbar. Und liegt auf einem Server von Microsoft. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Aber das Buch ist über 10 Jahre alt und als Daniel Weise das Buch herausgab, arbeitete er noch nicht bei Microsoft.

Beim Lesen kann man viel lachen, aber sie haben in Vielen auch recht. Benutzerfreundlich ist Unix nicht gerade. Und dokumentiert? Die Man-Pages kommen nicht gut weg.

Manches ist auch ungerecht. Das Kapital über das Usenet ist gut, aber ist Unix schuld an den Sitten im Usenet?

Unbedingt lesenswert!
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