Mandrake 10.1 Beta: Ein hei

So kündigt man eine neue Beta-Version einer Linux-Distribution an :-)! Mandrake 10.1 Beta ist da (Komplette Ankündigung, Screenshots).

At last something to make your summer hotter, far better than all these linux unaware suntanned chicks and chaps you would like to get along with on the beach. Forget them and go back home, full up your fridge with soya drinks (or your favorite one, but remember than fast assimilated sugar shorten your life expectancy). It is time to test your new air conditionner limits, switching on all the computers sitting arround to test this new Mandrakelinux 10.1 beta!

Bitte möglichst per Bittorrent herunterladen.

Erster Eindruck vom iTunes Music Store

Nun ist er also gestartet, der lange erwartete iTunes Music Store.

Also Account erstellt und los: Technisch keine Probleme, Bedienung einfach wie von iTunes gewohnt.

Bleibt die Frage, wie gut das Angebot ist. Ich teste mal:

Esbjorn Svensson Trio – Nichts
Norah Jones – Die aktuelle CD ist nicht dabei
Jane Monheit – Nichts
Julia Hülsmann – Nichts
Nils Landgren – Nichts

Nun kann bestimmt jeder eher exotische Künstler aufzählen. Ich gebe ja zu, die gehören nicht gerade zum Massenmainstream. Obwohl zumindest EST sehr erfolgreich in Europa sind. Die sollten also doch noch irgendwann auftauchen.

Der Traum von „Alle Musik nur einen Mausklick weg“ ist also noch lange nicht erfüllt.

Vielleicht ist es auch gut, sonst hätte ich mich heute Abend schon arm gemacht. Denn immerhin: Beady Belle, John Coltrane und Rebekka Bakken sind gekauft.

Der Shop ist heute gestartet, also darf er ruhig noch Lücken haben. Wenn Apple in Europa wirklich Erfolg hat, werden die Plattenfirmen vielleicht noch etwas freigiebiger.

Mehr Demokratie – Ja zum Vorschlag der Initiative

Außer der Europawahl gibt es in Hamburg auch noch eine Abstimmung über ein neues Wahlrecht. Die Bürgerschaft schlägt ein Wahlrecht vor, wie es auch bei der Bundestagswahl gilt: Es soll 50 Wahlkreise geben und jede Partei stellt pro Wahlkreis einen Kandidaten auf. Ein Kandidat aus jedem Wahlkreis wird gewählt. Die übrigen Mitglieder der Bürgerschaft werden über eine Landesliste gewählt.

Das Volksbegehren will 17 Wahlkreise, dafür werden pro Wahlkreis mehrere Abgeordnete gewählt. Jede Partei stellt pro Wahlkreis eine Liste auf. Jeder Wähler verteilt bis zu fünf Stimmen auf Kandidaten seiner Wahl. Die Kandidaten müssen nicht alle derselben Partei angehören. Jeder Kandidat auf einer Liste hat eine Chance gewählt zu werden. Denn es sind die Kandidaten auf einer Liste gewählt, die die meisten Stimmen erhalten haben. Das kann auch der letzte auf der Liste sein.

Der Vorschlag der Bürgerschaft gibt uns Wählern kaum mehr Einfluss. Ich muss den vorgeschlagenen Kandidaten „meiner“ Partei wählen oder eben nicht. Es wird weiterhin rein parteiintern ausgekungelt, wer in die Bürgerschaft kommt. Bei dieser Art Wahlrecht kommt es außerdem zu „Erbhöfen“: Wahlkreise, die praktisch immer an dieselbe Partei gehen. Hier bestimmt dann nur noch die jeweilige Partei, wer in das Parlament kommt.

Demokratischer ist eindeutig der Vorschlag des Volksbegehrens. Ich kann zwischen mehreren Kandidaten „meiner“ Partei auswählen oder überzeugende Kandidaten aus unterschiedlichen Parteien wählen. Die Parteien stellen zwar noch eine Liste auf, aber dann entscheide ich, wen ich im Parlament haben möchte, nicht die Funktionärsküchenrunde einer Partei.

Zweiter Pluspunkt des Volksbegehren-Vorschlags: Bürgerschafts- und Bezirksversammlungswahlen sollen getrennt werden. Damit bekommt die Politik im Bezirk ein größeres Gewicht. Und vielleicht kennt man dann ja auch mal einen Abgeordneten aus der Bezirksversammlung?

Also morgen: Ja zum Vorschlag des Volksbegehrens, nein zum Vorschlag der Bürgerschaft.

Für mehr Demokratie

Diese Grafik steht nicht unter der Creative Commons Lizenz.

Feiertag

Zumindest in Frankfurt. So ist das eben, wenn man eine Zeitung aus dem südlicheren Teilen der Republik liest: Manchmal gibt es keine, so auch heute.

Wenn es nach den Feiertagen geht, müsste es der Wirtschaft in Norddeutschland blendend gehen.

Film und Typographie

Mark Simonson ist Grafiker und entwirft auch Schriften. Er hat sich einige Filme angesehen und die Typographie bewertet.

Schrift taucht auf eingeblendeten Plakaten, Zeitungsausschnitten oder Gebäuden auf. Soll der Film in der Vergangenheit spielen, darf natürlich keine Schrift eingesetzt werden, die erst sehr viel später entworfen wurde.

Duden verkauft Deutsch häppchenweise

Im interaktiven Rechtschreibtest des Duden kann man prüfen, wie weit man die neuen deutschen Rechtschreibregeln schon verinnerlicht hat.

In der Testauswertung bietet der Duden dann einzelne Kapitel aus seinem Werk „Duden – Wie schreibt man jetzt?“ zum Kauf an.

Bei meinen 9 von 42 möglichen Fehlern sollte ich mir vielleicht auch noch einmal eine Tüte Deutsch kaufen. In der Schule – also vor langer, langer Zeit – hatte ich damit eigentlich keine Probleme.

Denglisch andersherum

Der Zwiebelfisch präsentiert eine Liste von deutschen Wörtern, die ins Englische übernommen wurden.

Außerdem erklärt er, dass in den USA nie eine Abstimmung darüber stattgefunden hat, ob Deutsch Amtssprache sein soll oder nicht. Also ist diese Abstimmung auch nie mit nur einer Stimme gegen Deutsch gescheitert.

FR gehört SPD und macht in E-Paper

Es ist vollbracht: 90 Prozent (!) der Frankfurter Rundschau gehören jetzt der SPD-eigenen DDVG.

Die FR hofft jetzt auf Sanierung und hat gleichzeitig neue Internetaktivitäten angekündigt. Und meint damit das unsägliche E-Paper.

Außerdem soll die Stellenzahl weiter reduziert und die FR stärker regional verankert werden: Ohne an deutschlandweiter Verbreitung zu verlieren, soll der Anteil der Leser aus Rhein-Main und Hessen in den nächsten Jahren von knapp zwei Drittel auf drei Viertel steigen. (Originalmeldung)

War nicht neulich in der Jubiläumstaz die Voraussage zu lesen, dass in 25 Jahren nur noch TAZ und FAZ als überregionale Zeitungen übrig bleiben?