Artikel zum Thema ‘Diverses’

Zweifel II

Donnerstag, 27. November 2008

Ich zweifle ja schon an meinem Atheismus oder genauer: Agnostizismus.

Aber dann kommt mir so etwas wie die Wundertätige Medaille ins Browserfenster. 

Ein Stück Blech, das wunderbare Dinge bewirken soll? Muss ich das wirklich glauben? Und eine Hasenpfote bringt mir dann auch Glück?

Wie ernst wird so etwas in katholischen Kreisen genommen? Bei Radio Horeb gab es heute eine Sendung dazu. Und der Sender wird immerhin vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofkonferenz empfohlen.

Wir Skeptiker haben’s schwer

Montag, 24. November 2008

Wir Skeptiker husten und schniefen lieber tagelang durch die Gegend als an die alten Hausmittel oder an die Wirksamkeit von bis zum Verschwinden des letzten Wirkstoffmoleküls verdünnten Wässerchen einfach mal zu glauben.

Wir sagen nicht: “Das wird helfen, morgen geht es mir besser!”, sondern: “Mal sehen ob es wirkt?”.  Tut es natürlich nicht.

Kann mal jemand mein Glaubensmodul anschalten und das Skeptikmodul ausschalten, nur so für zwei, drei Tage?

Der Spiegel sucht…

Freitag, 21. November 2008

… die Jugendsünden des Frank Walter Steinmeier.

Der Spiegel sucht Frank Walter Steinmeiers Jugendsünden

Der Spiegel sucht Frank Walter Steinmeiers Jugendsünden

Was hat der Herr Steinmeier für ein Glück, dass es in seiner Jugend StudiVZ und Facebook noch nicht gab. Sonst gäbe es dort bestimmt Fotos von wilden Partys zu sehen und die üblichen Protzereien kleiner Jungs zu lesen.

Lieber Spiegel-Redakteur, da musst du wohl doch noch einmal das gute alte Ding, wie hieß das noch gleich?, ach ja!, Recherche vor Ort, betreiben.

Katholiban oder: Wie ich zum Terrorsympathisanten wurde

Dienstag, 16. September 2008

Gäbe es den Spiegel nicht, ich hätte es gar nicht bemerkt: Scipio ist ein „Katholiban“. Und er versendet mit seinen Bloggerfreunden gefährliche Pakete. Stehe ich jetzt auf der Liste der Terrorbekämpfer als gefährlicher Sympathisant, weil ich ihn schon lange verlinke?

Als der evangelische Pfarrer Clemens Bittlinger aus Darmstadt in der vergangenen Woche ein schmales Päckchen erhielt, übergab er es ungeöffnet den Spezialisten des Hessischen Landeskriminalamts. Behutsam nahmen sie die Sendung unter die Lupe, suchten nach Sprengstoff oder einer anderen Substanz, die dem Liedermacher und Mann Gottes gefährlich werden könnte, doch am Ende fanden sie nichts.

(Spiegel, 38/2008, Seite 66, online eine Kurzfassung)

Drin war dann nur die Kurzfassung des Katechismus der Katholischen Kirche.

Dazu sucht der Praktikant dann schnell noch ein paar Zitate von Forentrollen und fertig ist die Bedrohung aus dem Internet.

Mit der SPD hat es der Spiegel neulich genauso gemacht. Die SPD zerfleischte sich laut Spiegel im Netz.

Kleiner Tipp: Im Heise-Forum findet sich auch so mancher übler Aufruf gegen so manchen IT-Prominenten und Politiker. Da lassen sich noch viele Geschichten schreiben!

Erkenntnis einer Wienreise

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Was Coelho für die Literatur ist Hundertwasser für die Kunst.

Das Leben vor dem Internet

Montag, 02. Juli 2007

Oder: Lachen über Spam.

Dort.

Pflicht zum Selbstmord

Mittwoch, 20. Juni 2007

Professor Robert Spaemann auf kath.net zur Euthanasiedebatte:

Wo das Gesetz es erlaubt und die Sitte es billigt, sich zu töten oder sich töten zu lassen, da hat plötzlich der Alte, der Kranke, da hat der Pflegebedürftige alle Mühen, Kosten und Entbehrungen zu verantworten, die seine Angehörigen, Pfleger und Mitbürger für ihn aufbringen müssen. Nicht Schicksal, Sitte und selbstverständliche Solidarität sind es mehr, die ihnen dieses Opfer abverlangen, sondern der Pflegebedürftige selbst ist es, der sie ihnen auferlegt, da er sie ja leicht davon befreien könnte.

Er läßt andere dafür zahlen, daß er zu egoistisch und zu feige ist, den Platz zu räumen. Wer möchte unter solchen Umständen weiterleben? Aus dem Recht zum Selbstmord wird so unvermeidlich eine Pflicht.

 (Über Lumen de Lumine)

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Küppersbusch der Woche

Dienstag, 20. Februar 2007

Wahre Worte über die C-Partei und ihre christliche Heuchelei (die der C-Partei, Bischof Meisner hat recht):

Nach Bischof Meisners Wort, eine C-Partei dürfe außereheliche Beziehungen ihrer Vorsitzenden nicht dulden, steht ja die Entlassung Merkels bevor (geschieden, dann lange in wilder Ehe lebend). Wie auch die Heiligsprechung Kohls (hat korrekt abgewartet, bis seine Gattin sich umbringt). (Friedrich Küppersbusch in der TAZ)

Dahinter steckt viel Wahrheit. Die Etiketten, mit denen die Parteien sich schmücken, sagen nichts mehr aus. Von der Leyen und Seehofer könnten auch in der SPD sein, Schröder hat eine schwarz-gelbe Wirtschafts- und Sozialpolitik gemacht und die Grünen haben Wirtschaftsexperten, denen die FDP wohl zu uncool war.

Christlich ist an der Politik von CDU/CSU jedenfalls nicht mehr als an der Politik der anderen Parteien. Wenn ich an die Asyl- und Einwanderungspolitik denke, sogar eher weniger. CDU/CSU sollten ehrlicherweise das C streichen, so wie die SPD das S.

Wer wirklich christlich wählen will, muss dann so etwas wie die Partei bibeltreuer Christen oder die Christliche Mitte wählen (Hinweis: Ich habe die Programme der beiden Parteien nicht gelesen). So viele Wähler werden diese Parteien aber nicht gewinnen können. Denn die sogenannten christlichen Werte sind doch nur meist nur noch für Sonntagsreden und ein paar Feiertage da, trotz Papstrummel.

Um das klarzustellen: Ich gebe Bischof Meisner recht, obwohl ich kein Christ bin. Das C ist nur noch Heuchelei. Ich ziehe nur einen anderen Schluss.

Nervtöter

Donnerstag, 26. Oktober 2006

Nein, liebe Sedisvakantisten, ich schalte Ihre Kommentare hier nicht frei. Glauben Sie ernsthaft, sie erreichen etwas damit, thematisch völlig unpassende Kommentare an zufällig ausgewählte Einträge zu hängen? Ich bin doch noch nicht einmal katholisch! Also eigentlich schon völlig verloren…

Machen Sie doch selbst ein Weblog auf!

Und das alles nur, weil ich von einem freundlichen Katholiken verlinkt wurde.

Heiteres Konfessionenraten

Mittwoch, 04. Januar 2006

Evangelisch oder katholisch?

(von: Credo ut intelligam)