Category: Diverses (page 1 of 6)

Gute Nachrichten

Neue Zeit-Serie zum Thema “Es geht uns besser als wir denken”. Vielleicht kaufe ich mir mal wieder eine Zeit

Gelassenheit

So ein bisschen Gelassenheit könnte ich jetzt auch gebrauchen:

Unter Gelassenheit verstehen wir die Haltung dessen, der das, was er nicht ändern kann, als sinnvolle Grenze seines Handelns in sein Wollen aufnimmt, der die Grenze akzeptiert. (Spaemann, Gefunden bei Scipio)

Wir haben nämlich unser nämlich das Gebäude für unser Baugruppenprojekt nicht bekommen. Zwei Jahre Arbeit…

Also von vorn beginnen.

Bringing Sexy Back To Enterprise, Interviewerhölle, Vatikan und Atheisten

Zum Saugen und Wischen auf die Kopfhörer: Windows Weekly „Bringing Sexy Back To Enterprise“, dieses Mal nicht mit Paul Thurrott, sondern mit der kopfstehenden Mary-Jo Foley und Ed Bott.

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So muss die Hölle für Journalisten aussehen: ein Interview (heute, Sonntag, noch hinter einer Zahlwand) mit dem fast 90-jährigen Marcel Reich-Ranicki. Die Antworten sind fast immer dieselben: Er könne, wolle aber nicht antworten oder er bitte doch darum, ihn nicht zu langweilen.

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Der Vatikan will mit den Atheisten reden (via Maiglöckchen).

30°, Vince Ebert, Schulreformabstimmung

Eine Urlaubskarte aus England:

Herzliche Grüße aus Cambridge, wo wir bei 30° die Füße im Fluss baumeln lassen.

Frechheit! Muss ich als Hamburger mal so sagen.

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Vince Ebert sollte man tatsächlich mal ansehen. Im Dezember ist er wieder in Hamburg. Auszüge aus seinen alten Programm „Denken lohnt sich“ zeigt Youtube.

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Gelesen: Fauser, Treibstoff

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Und wie soll ich jetzt bei der großen Abstimmung über die Schulreform abstimmen? Ich habe keine Ahnung. Am Ende stimme ich noch deshalb für die Initiative der Reformgegner, weil ich den Grünen ihren Triumph nicht gönne!?

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Zum Tagesabschluss noch „This Week in Google“ live.

St. Pauli, Logs

Trotz des Banners „Hier siegt nur einer, St. Pauli, und sonst keiner!” in der Süd­kurve heute eine Heim­niederlage für St. Pauli. Hey, Jungs, ich habe einen nicht un­bedeuten­den Betrag auf euren Aufstieg verwettet!

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Das wollte ich schon lange tun: Sitemeter schreibt nicht mehr mit, wann, wie lange, von welchem Provider usw. jemand auf diesem kleinem bescheidenen Blog in einer unbe­deutenden Ecke der Blogo­sphäre zu Besuch war. Das Word­press-Statistik-Plugin habe ich ebenfalls deaktiviert.

Die Log­dateien meines Providers kann ich nicht ab­stellen, aber die ver­nünftig aus­zuwerten ist ohnehin zu kompliziert, weil viel zu viel „Rauschen“ in ihnen ent­halten ist.

Wohnprojekt, Zustand des Atheismus, Bücher

Gute Nachrichten für unser Wohnprojekt: Die Bezirksversammlung Nord will jetzt Wohnungen im ehemaligen Gymnasium Uhlenhorst-Barmbek. (Quelle: hh-heute, Barmbeker Gymnasium: Jetzt Wohnungen)

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Wenn bei Heise eine Meldung über die Kirche und den Papst erscheint wird es – je nach Gemütslage des Forenlesers – lustig oder traurig. Wenn die Diskussionen im Heiseforum den Stand des Atheismus darstellen, können im Vatikan die Sektkorken knallen (wenn man da denn Sekt trinkt). Sind das dieselben Leute, die im letzten Jahr noch kraftvoll gegen jede Internetzensur gekämpft haben?

Obwohl: Schon kurz vor der Bundestagswahl hat mich der Heise-Mob davon abgehalten, die Piratenpartei zu wählen.

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Gelesen: Cormac McCarthy, Die Straße – schon im Januar der Kandidat für das Buch des Jahres.

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Aktuelles Buch: Klaus Berger, Wie kann Gott Leid und Katastrophen zulassen? – Haiti sollte dazu Anlass genug sein.

Winter, Hartz IV, Papst, Schmidt

Vogelhaus im Garten meiner Eltern

Vogelhaus im Garten meiner Eltern

Ja, es gibt ihn noch, den Winter. Anderswo sorgt er für Überstunden, bei meinen Eltern nur für dicken Zucker im Garten. Wir sind am Sonntag gut zurückgekommen, auch weil der Lokführer heroisch auf freier Strecke das Dach seiner Lok erklommen und den defekten Stromabnehmer ausgetauscht hat. Das war es dann auch schon mit der befürchteten Katastrophe. Naja, für uns, die wir in Hamburg aussteigen konnten. Für die anderen fuhren ein paar Züge nicht.

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Die Zeitung mir den vier großen Buchstaben titelt heute: „Hartz IV – so holen Sie das meiste Geld raus!“

Dann noch Hartz IV: Von der Leyen stellt Reformen in Aussicht.

Viagra-Kalle und Florida-Rolf sind vergessen?

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Sagt Joseph Kardinal Ratzinger [Papst Benedikt XVI.] hier wirklich, dass alle Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod nur ein Ersatz für den nicht kurzfristig zurückgekehrten Christus ist?

Die christliche Theologie, die alsbald vor dieser Diskrepanz von Erwartung und Erfüllung stand, hat aus dem Reich Gottes im Laufe der Zeit ein Himmelreich gemacht, das im Jenseits ist; aus dem Heil der Menschen wurde das Seelenheil, das sich wiederum im Jenseits, nach dem Tode, zuträgt

(via Evangelium Tag für Tag)

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Arno Schmidts „Steinernes Herz“ beendet. Sage noch einer, das Schicksal der Vertriebenen, besonders das der Frauen, sei in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik nicht vorgekommen. Aber Schmidt passte halt nicht in das Klima der Restauration. Etwas arg plumper Atheismus.

Schmidt twittert, noch ein Vorsatz, Großprojekt

Bahnlektüre: Arno Schmidt, Das steinerne Herz

Arno Schmidt in kleinen Dosen bei Twitter. 140 Zeichen – genug für den großen Wortkonzentrator.

Der Arno-Schmidt-Unterkreis im Literaturkreis Hamburg trifft sich am 12. Januar nach langer Zeit wieder und sucht noch neue Mitleser. Bei Interesse bitte Kommentar hinterlassen oder per E-Mail melden. 

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Und ja, das ist auch ein Vorsatz für 2010: Die Literaturkreisseite aktuell halten.

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Manchmal habe ich die Hoffnung auf ehrgeizige Projekte aus Europa ja schon aufgegeben. Muss nicht sein:

Neun Länder fördern mit dem ehrgeizigsten Energieprojekt seiner Art erneuerbare Energien. Tausende Kilometer Hightech-Kabel sollen den Windstrom aus der Nordsee in weite Teile des Kontinents liefern.

Siehe: Windparks für Europas Strom

Vorsätze, Passiv, ein Trauerfall, Fremdwort

Ein Vorsatz fürs neue Jahr ist: Nach dem Weckerklingeln nicht mehr ewig im Bett liegen und dann gehetzt losstürmen, rechtzeitig aufstehen. Einigermaßen hingekriegt, Zeit im Bad vertrödelt ;-) Also als Frühstück doch wieder nur einen Kaffee auf dem Weg.

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So kann man sich im Passiv verheddern: Kann man mündig gemacht werden? Margot Käßmann, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, in einen Gespräch mit epd:

Das Kirchenvolk soll mündig gemacht werden.

Das klingt doch sehr nach Bevormundung, auch wenn Frau Käßmann es wahrscheinlich nicht so gemeint hat.

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Ein Namensvetter muss gestorben sein. Heute kamen mehrere Besucher über Suchmaschinenanfragen nach meinem Namen ergänzt mit „Trauerfeier“ oder „Beerdigung“ auf meine Seite. Mein Beileid.

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Papyrus‘ Rechtschreibkontrolle warnt mich davor, dass „evangelisch“ ein Fremdwort/Fachausdruck sei. Versteht wohl nicht mehr jeder …

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Und nun zum Tango …

3. Januar 2010

  • Anruf aus Dubai: „Hier ist es kalt, 18°, ich habe eine Jacke an.“ – das kann doch einen Hamburger eigentlich nicht erschüttern? Hier gibt es Minusgrade und Schnee, Schnee, Schnee …
  • Nach einem neuen Monitor umgesehen, aufgegeben: Das Angebot ist einfach zu groß. 16:10? 16:9? 22 oder doch monströse 24 Zoll auf dem Schreibtisch? Pivot oder nicht? Mein vier Jahre alter 17er wird es noch etwas tun müssen, wahrscheinlich bis zum Herbst. Dann gibt es vielleicht auch mehr Angebote mit LED-Backlights.
  • Windows Weekly: Paul Thurrott berichtet von einem Gespräch mit Exchangeentwicklern. Es werde einen massiven Wechsel von selbst verwalteten Servern zu von Microsoft verwalteten Servern geben. In fünf Jahren werde der größte Teil des Umsatzes mit Exchange aus diesem Geschäft kommen. Zeit, mir neue Fähigkeiten anzueignen, denn das vielbeschworene „Cloudcomputing“ wird kommen.
  • Man darf auch mal ein Buch nicht zu Ende lesen: Lily Bretts „Chuzpe“ ist so ein Fall. Nach 75 Seiten gebe ich auf. Zum Literaturkreis gehe ich am Dienstag natürlich trotzdem.