WordPress-Tipps

Zur Abwechslung ein paar aufgeschnappte WordPress-Tipps:

Mehr Schaltflächen im Editor (von Solo Technology), darunter eine Schaltfläche, um den Inhalt der Zwischenablage als reinen Text einzufügen. Umschalt + Alt + v (Firefox) drücken!

Tastaturkürzel im Editor (von TSL Designs): Wie der Name schon sagt…

WordPress schneidet auch im RSS-Feed den Text ab, wenn <!--more--> dazu benutzt wird, den Artikel auf der Hauptseite abzukürzen und den vollen Text erst nach einem Mausklick auf einen Verweis anzuzeigen. Das „Full Text Feed Plugin” ändert dies Verhalten.

Gimparoo! Photoshop Tutorials für Gimp

Photoshop ist die meist verbreitete Bildbearbeitungssoftware. Darum gibt es eine Unmenge an Anleitungen, Hilfen und Tutorials für dieses Programm.

Gimp reicht zwar für die meisten Anwendungen sicher aus, aber der Einstieg ist schwer, wenn man sich vorher noch nie mit dem Thema Bildbearbeitung befasst hat. Viele kleine Tutorials können helfen.

„Gimparoo! – Adapting Photoshop tutorials for The GIMP“ ist ein Blog von Navel Gazing. Ziel ist es, Anleitungen für Photoshop auf Gimp zu übertragen.

Das erinnert mich daran, dass ich immer noch die Bilder von Weihnachten fertig machen muss ;-)

Doch nicht fertig

Angesichts der eher bescheidenen Neuerungen in der nächsten Version von MacOS X hatte ich mich schon gefragt, ob die Entwicklung von Betriebssystemen so langsam an ihr Ende kommt.

Lorelle weiß es besser:

In other ways, I’m embarrassed and frustrated with the lack of many advancements in computer technologies. We are still stuck with this blasted keyboard, and no good replacement in the near future. File storage is still inconvenient and undependable. Speed continues to be an issue, on every front, not just web access. Communication has improved, but it still is inconvenient and sometimes comes with a high learning curve. Translation abilities are on the rise, but it feels like it is taking too long to get adequate language translations that happen quickly and easily. And sometimes, the best and easiest technologies to use are still very expensive.

Sind Betriebssysteme fertig?

Heute stellte Steve Jobs auf der WWDC die nächste Version von Mac OS X vor.

Auf den Leopard-Sneak-Peek-Seiten stellt Apple die neuen Funktionen vor.

Ich benutze Mac OS X nicht. Trotzdem erwarte ich von neuen Versionen von Mac OS immer viel. Apple gehört zu den innovativsten Firmen in der Computerbranche.

Dieses Mal bin ich aber enttäuscht, es sei denn, es kommen noch einige wirklich überzeugende Top-Secret-Funktionen hinzu.

Einzig die „Time Machine“ ist eine wirklich interessante neue Funktion. Wie genau sie funktioniert, wie lange sie wirklich zurückgehen kann und wie viel Speicherplatz das erfordert, wird sich zeigen. Und ob sie mehr leistet als die „Previous Versions“ in Windows Vista oder der „Volume Shadow Copy Service“ von Windows Server 2003 ebenso.

Ansonsten: Es gibt jetzt furchtbar bunte, extrem wichtige Briefvorlagen in Apples Mailprogramm (Bitte! Wann hört das auf?), endlich virtuelle Bildschirme (von Apple Spaces genannt) und noch mehr bunte sogenannte Widgets.

Etwas wirklich überzeugend Neues ist nicht dabei. Wird es überhaupt noch wirklich neue, überraschendende Funktionen in Betriebssystemen geben? Wird sich die Art und Weise, wie wir mit Computern arbeiten, überhaupt in naher Zukunft grundlegend verbessern? Oder sind Betriebssysteme fertig? Eine Revolution wäre noch zu erwarten: eines Tages wie in Raumschiff Enterprise mit den Computern einfach reden.

Mehr zu Apple: fscklog

Linux-Notebook?

Wird es jetzt endlich wahr? Kann ich bald ein Notebook mit vollem Linux-Support kaufen?

Laut eWeek.com wird Lenovo auf der ab 14. August beginnenden LinuxWorld Conference and Expo bekannt geben, dass es das Thinkpad T60p auch mit vorinstalliertem SUSE Linux Enterprise Desktop 10 geben wird.

Ich erinnere mich dunkel, dass auch Fujitsu-Siemens im Herbst ein Notebook mit SLED herausbringen wollte. Leider finde ich keinen Link mehr dazu.

Hoffentlich wird Lenovo keine angepasste Version mit Closed-Source-Treibern veröffentlichen. Nur mit quelloffenen Treibern können auch Opensuse und andere Distributionen davon profitieren. Außerdem wird es sonst bei dem schnellen Update-Zyklus (zwei Mal im Jahr bei den bekannten freien Distributionen!) zu Problemen mit der Hardware kommen, wenn die Treiber nicht allgemein zur Verfügung stehen.

Mein persönlicher Favorit für das „Standard-Linux-Notebook“ ist ja eher Apples MacBook oder MacBook Pro. Nicht, weil ich Apple-Hardware so umwerfend finde. Aber die Plattform ist stabil, die verbaute Hardware bekannt. Ein Linux-Distributor, der seine Distribution auf einem MacBook zum Laufen bringt, kann gut damit werben. Bei anderen Herstellern wechselt die Hardware auch, obwohl der Modellname gleich bleibt.

Es bleibt spannend! Bei mir steht wohl auch noch dieses Jahr ein Neukauf an. Linux-Inkompatibilität ist ein KO-Kriterium und zwar mittlerweile bei jedem Hardwarekauf.

Ergänzung (7.8.): Heise berichtet über die problematische Hardware des T60p: Keine Treiber oder solche, deren Einsatz viele Kernel-Entwickler für illegal halten.

Zweite Ergänzung (16.8.): Jetzt ist es offiziell.

Kostet extra!

So könnte es demnächst heißen, wenn die Pläne einiger großer Provider (zunächst solcher aus den USA) Wirklichkeit werden.

Bisher ist es so, dass alle Datenquellen gleich behandelt werden. Die Provider liefern die Daten, egal ob sie von diesem Weblog oder von Spiegel.de kommen.

Das soll anders werden: Amerikanische Telekommunikations- und Kabelnetzbetreiber wollen sich eine weitere Einnahmequelle erschließen. In Zukunft sollen nur noch die Daten sicher und schnell zum Kunden gebracht werden, für die ihre Urheber eine Durchleitungsgebühr bezahlt haben.

Beispiel: Amazon bezahlt an meinen Provider eine Durchleitungsgebühr, aber Amazons Konkurrent Bookzilla kann sich das als gemeinnütziger Buchhändler nicht leisten. Also kann ich bei Amazon problemlos einkaufen, die Seiten von Bookzilla sind aber nur sehr langsam oder gar nicht erreichbar.

Das Internet hat sich so rasant entwickelt, weil jeder die gleiche Chance hat, seine Daten zum Anwender zu bringen. Eine neue Webseite oder ein neuer Dienst (z.B. Jabber oder Bittorrent) stehen sofort und überall zur Verfügung, wenn erst einmal irgendwo im Internet ein Server steht.

Mit solchen Durchleitungsgebühren käme die Entwicklung fast zum Stillstand oder nur noch große Firmen können sich die Entwicklung neuer Dienstleistungen erlauben. Denn nur sie haben das Geld, den Dienst auch zum Anwender zu bringen. Eine Neugründung wie Mabber hingegen würde kaum noch eine Chance haben. Woher das Geld nehmen und die Zeit für den Aufwand, auch nur mit dem größten Provider jedes Landes zu verhandeln?

Auch aus meiner Sicht würde alles schwieriger: Welchen Provider soll ich nehmen? Haben meine bevorzugten Webseiten oder Webshops mit diesem Provider einen Durchleitungsvertrag? Kann ich meine E-Mails über GMX mit einem anderen Provider noch genauso gut lesen und versenden? Muss ich in Zukunft meinen Provider wechseln, wenn ein Dienstleister wie GMX sich nicht mit ihm über Durchleitungsgebühren einig wird? Man stelle sich solch eine Situation bei den Telefonanbietern vor!

Wir brauchen also eine gesetzlich festgeschriebene Neutralität der Netzbetreiber.

Viele Links dazu gibt es bei Netzpolitik.org und im Wikipedia-Artikel zum Thema Netzwerkneutralität.

Microsoft zensiert chinesisches Blog

Microsoft Network (MSN) hat das Weblog des chinesischen Journalisten Zhao Jing geschlossen. Das berichtet Rebecca MacKinnon.

Damit verschärft MSN noch einmal die Zensur für sein chinesisches Weblog-Angebot (MSN Spaces). Schon seit dem Sommer 2005 sind bestimmte Worte nicht mehr erlaubt. Rebecca Mac Kinnon versuchte z.B. ein Blog mit dem Titel „I love freedom of speech, human rights and democracy.“ (auf chinesich natürlich) anzulegen. Daraufhin kam die „Fehlermeldung“: „You must enter a title for your space. The title must not contain prohibited language, such as profanity. Please type a different title.“

Düstere Aussichten: Der chinesiche Markt wird immer wichtiger und immer mehr Firmen unterstützen die chinesische Regierung bei ihren Bemühungen, das Internet zu zensieren. Cisco und Yahoo sind auch schon länger Handlanger der chinesichen Zensoren. Auch Google ist dabei, denn Googles Seiten wurden schon einmal für chinesische Nutzer gesperrt.